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Neue Medien

Der Roman der Bachmann-Preisträgerin von 2019: Humorvoll und empathisch erzählt Birgit Birnbacher vom jungen Arthur, der nach seiner Zeit im Gefängnis nur schwer eine neue Chance bekommt.

Arthur, 22, still und intelligent, hat 26 Monate im Gefängnis verbracht. Endlich wieder in Freiheit stellt er fest, dass er so leicht keine neue Chance bekommt. Ohne die passenden Papiere und Zeugnisse lässt man ihn nicht zurück ins richtige Leben. Gemeinsam mit seinem unkonventionellen Therapeuten Börd und seiner glamourösen Ersatzmutter Grazetta schmiedet er deshalb einen ausgefuchsten Plan. Eine kleine Lüge, die die große Freiheit bringen könnte ... Humorvoll und empathisch erzählt Bachmann-Preisträgerin Birgit Birnbacher davon, wie einer wie Arthur überhaupt im Gefängnis landen kann, und geht der großen Frage nach, was ein "nützliches" Leben ausmacht.

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Geschichten aus Lottis Vorschulleben: Ihre Eltern und Großeltern, ihr kleiner Bruder Max, ihre Freundin Mathilda, die Nachbarn ... Immer gibt es etwas zu erfahren, zu fragen und Überlegungen anzustellen. Unsentimental, aber liebevoll beobachtet Marjaleena Lembcke Lottis Alltag und verwandelt ihre Begegnungen in funkelnde Miniaturen, die bezaubern. Federleicht lenkt sie den Blick auf die Poesie im Täglichen, auf kleine Schwächen und große Freuden.

Marjaleena Lembcke zaubert aus den einfachsten Geschichten ganz besondere kleine Kunstwerke - und immer ein Lächeln ins Gesicht der LeserInnen.

 

"Charmante, poetische und überraschende Bilder begleiten elf kurze Geschichten ganz nah aus dem Kinderalltag." Antje Ehmann, borromaeusverein.de

Faszinierender Einblick in die Welt der Bakterien

Es gibt sie in unzähligen Formen - als kleine Heftchen, als Infoblätter, als Handy-Apps: die Information, wie unsere Zähne am gründlichsten zu putzen seien und wie wir den kleinen Bösewichten in unserem Mund am effizientesten zu Leibe rücken können. Doch kaum jemand weiß, wie Karies im Detail entsteht und wer genau daran beteiligt ist. Und schon war er gefunden, der nächste Antiheld für unsere mittlerweile gut bekannte Sachbilderbuchreihe - oder genauer: die nächste Antiheldin.

Diesmal ist es Klarissa von und zu Karies, die aus ihrem Nähkästchen plaudert. Sie entführt in die faszinierende Welt der Bakterien, die mittlerweile ihres jahrelang propagierten schlechten Images entledigt und mit ganz neuen Augen betrachtet werden. Größtenteils nützlich sollen sie sein und unser Leben ermöglichen.

"Ts!", Klarissa weiß sich davon abzugrenzen, denn Helfen ist wahrlich nicht ihr primäres Ziel. Dann schon eher Fressen, vor allem Kohlenhydrate, und die fliegen ihr beinahe wortwörtlich direkt "in den Mund". Nicht viel zu tun für die gute Dame und das ist ganz nach ihrem Sinne. Dass ihre dabei erzeugte Säure Löcher in den Zahnschmelz fräst (der härtesten Substanz des menschlichen Körpers), ist eine Nebenwirkung, die sie eigentlich ziemlich kalt lässt. Uns nicht. Karies wird uns auch nach der Lektüre des Buches schmerzen, aber zumindest wissen wir dann, warum.

Gestatten, Klarissa mein Name. Klarissa Kamilla Klementine von und zu Karies.

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Auch eine Spezialistin für Etrusker und Nabatäer kann gnadenlos mit der Gegenwart und ihren Herausforderungen konfrontiert werden ... das muss die Archäologin Ariane in aller Konsequenz erfahren. Ihr Mann Vittorio schreibt als linksliberaler Journalist gegen Korruption und Gewalt in Italien an, aber erst als ihre Tochter Katja in ein Attentat verwickelt ist, bricht die hässliche Politik über die Familie herein. Katja reist nach Indien und verschwindet dort - Ariane folgt ihr bis nach Nepal und mitten hinein in ihre eigene Vergangenheit. In Mustang, einer abgelegenen Bergregion, hat sie sich einst in eine leidenschaftliche Affäre mit ihrem Professor gestürzt. Kein Stein bleibt auf dem anderen ...
Erika Wimmer Mazohl erzählt mit wunderbarer Detailgenauigkeit und Liebe zu ihren Figuren eine vielfältige Geschichte um Mutter und Tochter, Mann und Frau, Gewalt und Frieden, Kultur und Krieg, Fremdheit und Zuhause und zeigt in farbenprächtigen, lebendigen Bildern die Zerbrechlichkeit menschlicher Beziehungen wie auch die Gefährdung von Kulturschätzen, wenn sie in Italien, Indien oder Nepal zwischen die Fronten geraten.

 

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Manchmal bedeutet Liebe, dorthin zurückzukehren, woher du kommst. Der Bestseller aus Südafrika!

Kapstadt: Nachdem ihr Mann ausgerechnet am Valentinstag beichtet, dass er mit einer Kollegin fremdgegangen ist, flüchtet die 30-jährige Kari zurück in ihr Elternhaus, das sie seit zehn Jahren nicht mehr betreten hat. Sie tauscht ihren Bikini gegen eine Burka, und aus Kari wird wieder Karima, im Kreis ihrer großen herzlichen muslimischen Familie, der nichts lange verborgen bleibt. Während ihr Mann versucht sie zurückzuerobern, findet Kari plötzlich Gefallen an den Konventionen, die sie längst hinter sich gelassen glaubte. Und an ihrem Exfreund, der noch immer im Haus nebenan wohnt ...

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Amber singt bei einem Konzert gegen ihren Schmerz an; Quentin läuft Kilometer um Kilometer, um der Trauer zu entkommen, und Kristianne möchte die wahre Geschichte ihres Sohnes erzählen. Diese Leben und das von fünf weiteren Menschen überkreuzen sich durch Mattias' plötzlichen Tod auf schicksalhafte Weise. Wie Puzzlesteine fügen sich ihre Geschichten zu einem Abbild von Mattias und werden trotz aller Trauer zu Zeugen seiner Begeisterungsfähigkeit und seines unbeugsamen Mutes, sich dem Leben jeden Tag vorbehaltlos hinzugeben. 

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Von großen und kleinen Veränderungen

Etwas eigenwillig ist sie schon, und auch stur, und starrsinnig. Dieses Mädchen. Rosie. Das eines Tages auf einen Baum klettert. Auf einen sehr schönen Baum, um genau zu sein. Und: oben bleibt. Da hilft kein Bitten, kein Überreden, kein Appell an die Vernunft. Kein Locken, kein Drohen, ja, nicht einmal Leitern und Sesseln können sie von da oben runterholen. Rosie bleibt auf ihrem Baum.

Die Tage ziehen dahin, manche versuchen, dieses komische Mädchen zu verstehen, andere vergessen sie. Es ist Herbst, die Vögel machen sich auf in den Süden. Da beschließt Rosie, es ist genug. Klettert vom Baum, legt sich in die Wiese - und bleibt.

Was Isabel Pin in ihre scheinbar so schlichten Geschichte verpackt, ist vielfältig und vielschichtig. Da geht es um die Entwicklung von Individualität, um das Hinterfragen gesellschaftlicher Normen und Vorgaben, es geht um den eigenen Kopf, die eigenen Ideen, den eigenen Weg. Es geht aber auch um Veränderung und persönliches Wachsen. Um Aufbruch, vielleicht sogar um einen Neustart. Gemeinsam mit einem der Vögel, der ebenso aufbricht und die große Reise wagt?

Was im Text so fein verwoben ist, lässt sich auch in den Bildern wiederfinden. Ganz bewusst wählt die bekannte deutsch-französische Künstlerin das Aquarell, kombiniert diffuse, komplexe Farbflächen mit klaren Figuren und Elementen, gezogen aus wenigen, gekonnt platzierten Strichen. Eröffnet eine wunderbare, spätsommerliche Gartenwelt.

Ein Buch für alle, die zeitweise gern gegen den Strom schwimmen - und auch für all die anderen.

Rosie fragte: "Warum kann ich nicht oben bleiben?"

Alexander ist ein junger Mann, dessen Leben brutal entzweigerissen wurde. Tatjana Alexejewna ist über neunzig und immer vergesslicher. Die alte Dame erzählt ihrem neuen Nachbarn ihre Lebensgeschichte, die das ganze russische 20. Jahrhundert mit all seinen Schrecken umspannt. Nach und nach erkennen die beiden ineinander das eigene gebrochene Herz wieder und schließen eine unerwartete Freundschaft, einen Pakt gegen das Vergessen.

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Rezension FM4

Teil 3 der packenden 50er-Jahre-Trilogie von Bestsellerautorin Brigitte Riebe.

Berlin 1958: Farben und Formen, Augenblicke, eingefangen mit Bleistift und Papier. Seit sie denken kann, will Florentine Thalheim nur eines: sich ganz dem Zeichnen und der Malerei hingeben. Die jüngste von drei Töchtern hatte schon immer einen rebellischen Geist. Nur wenn sie zu malen beginnt, wird alles hell und leicht, dann singen die Farben in ihr. Während ihrem Vater für Florentine eine Zukunft im Kaufhaus am Ku'damm vorschwebt, beginnt sie ein Studium an der Kunstakademie. Hier ist sie voll in ihrem Element, arbeitet wie im Rausch. Doch schon bald legt sich ein Schatten auf ihr Glück. Rufus Lindberg, ihr herrischer Lehrer, macht ihr das Leben an der Schule zur Hölle, und die politischen Spannungen zwischen Ost und West drohen die Stadt und die Thalheims zu entzweien. Gibt es Hoffnung für Florentine und ihre Familie? Gibt es Hoffnung für Berlin?

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Bestseller-Autorin Nicola Förg verwebt im 10. Band ihrer erfolgreichen Alpenkrimi-Reihe (u. a. »Tod auf der Piste«, »Hüttengaudi«, »Scharfe Hunde« und »Rabenschwarze Beute«) um die Kommissarinnen Irmi Mangold und Kathi Reindl atmosphärische Landschaftsbeschreibungen, eine spannende Krimihandlung, charmante und lebensechte Charaktere und die aktuelle Diskussion um die Rückkehr der Wölfe zu einer packenden Lektüre.

Eigentlich sollte Kommissarin Irmi Mangold abgehärtet sein gegen Tod und Verdammnis, aber drei bizarre Fälle – darunter ein toter Mann gefangen in den Schlageisen einer so genannten »Wolfsgrube« – erschüttern sie tief. Ihr Sabbatical als Almhirtin hin oder her: Sie muss nun doch Tatorte erfühlen, unbequeme Fragen stellen, denn schließlich geht es hier um »ihre« Kühe und »ihre« Alm!

»Man folgt der Autorin gerne in die Berge und in dunkle Abgründe. Förgs Krimis wollen … spannend unterhalten und dabei über Missstände aufklären. Und das ist Nicola Förg wieder einmal gelungen.« Augsburger Allgemeine

»Ein spannender Alpenkrimi mit herrlichen Charakteren und einer Geschichte, die den Leser bewusst immer mal wieder ein bisschen in die Irre führt, um am Ende dann ganz logisch aufzugehen. Ein Krimi nicht nur für Bayern-Urlauber.« Ruhr Nachrichten

 

Vier kleine Wölfe wagen sich zum ersten Mal allein aus ihrem Bau, allen voran die mutige Anführerin. Die Nacht ist dunkel, aber voller neuer Düfte und Versprechungen. Im Laufe eines Tages erleben die Geschwister viele Abenteuer: Sie machen mit einem Igel Bekanntschaft, treffen auf ihr eigenes Spiegelbild und schlagen einen Jäger in die Flucht. Trotzdem sind sie am Ende glücklich und erleichtert, als die Mutter ihre Rufe beantwortet und sie in die Sicherheit ihres Baus zurückkehren können.

Józef Wilkons’ Bilder entfalten eine ganz eigene Magie und nehmen uns mit auf eine Entdeckungsreise durch den nächtlichen Wald. Der Text von Svenja Herrmann unterstreicht die poetische Kraft der Illustrationen.

Diese Hasen sind beneidenswert: Mit spielerischer Leichtigkeit bringt Axel Scheffler die von Frantz Wittkamp ersonnenen Hasenweisheiten auf den Punkt. Ob Hasen Purzelbäume schlagen, in der Sonne ihr Fell trocknen oder singen wie die Raben – immer sind sie frohgemut und äußerst gut gelaunt. Ein Bilderbuch nicht nur für Ostern.

Lieben Sie Märchen? Dann lieben Sie dieses Buch
Michael Köhlmeiers Erzählerstimme ist hierzulande untrennbar mit den Stoffen der Märchen verknüpft, seine Nacherzählungen sind legendär und gehören längst selbst zum Kanon der großen Märchenliteratur. Nicht weniger geschätzt ist Köhlmeier für seine eigenen Erzählungen und Romane, darunter "Sunrise", "Abendland", "Die Abenteuer des Joel Spazierer" oder zuletzt "Der Mann, der Verlorenes wiederfindet". Dass seine Leidenschaft, Geschichten zu erzählen, mit den Märchen der Brüder Grimm begann, verrät er nun in diesem Buch.

Mit Michael Köhlmeier das Geheimnis der Märchen ergründen
In seiner unverwechselbaren Tonart lässt Köhlmeier uns teilhaben an seiner Faszination für das Genre der Märchen und verfällt dabei selbst ins Erzählen: Er schildert Episoden aus Kindheit, Jugend und Studienjahren, er schreibt von seiner Märchen erzählenden Großmutter und dem geschichtsbesessenen Vater, vom Aufkeimen seiner Liebe zu den Märchen und Mythen, von der Bewunderung für die Brüder Grimm - und dringt dabei tief ins rätselhafte Herz der Märchen vor.

Bezauberndes Geschenkbuch in bibliophiler Ausstattung
Ein intimes, reichhaltiges und wunderbar beglückendes Porträt eines Geschichtenerzählers und seiner Leidenschaft als Auftakt der neuen Reihe HAYMON schwärmt. Bibliophil ausgestattet, ist dieses Buch das perfekte Geschenkbuch für jeden, in dessen Leben Fantasie und Geschichten einen besonderen Platz haben.

"Ich betrachtete die Märchen und dachte über sie nach, wie ich den Blitz am Nachthimmel betrachtet und wie ich auf den Donner gelauscht habe und auf den Regen. Was gab es an diesen Erscheinungen zu begreifen - ich meine: Hatten sie Bedeutung? Hielten sie für etwas her, was sie nicht selbst waren? Ein Berg, wie er von der Natur hingestellt wurde, ist doch keine Metapher. Hätte ich ein Märchen begreifen können? Was bedeuteten Märchen? Waren die Figuren, die Geschehnisse, die Zaubereien metaphorisch zu verstehen? Sollte ich überhaupt versuchen, ein Märchen zu begreifen? - 'Greif einen Schmetterling nicht an!', hieß es, als ich ein Kind war. 'Wenn die feine Staubschicht auf seinen Flügeln verletzt wird, stirbt er.
Ich ahnte, es gibt nichts zu begreifen an einem Märchen. Nichts zu deuten. Die Deutungen erzählten mehr über den Deuter und seine Ansichten und Absichten als über seinen Gegenstand. Sehr früh hatte ich eine Nase dafür, wenn jemand mithilfe dieser stummen Schönheiten mir seinen Braten schmackhaft machen wollte."
Michael Köhlmeier in Von den Märchen

"Köhlmeier erschafft Erzählwelten, die aus eigenem Recht leuchten."
Frankfurter Rundschau, Martin Oehlen

Am Anfang des Buches steht ein ungewohnter Gedanke: Geburt und Tod haben viel gemeinsam, beides sind Ereignisse, für die die Natur bestimmte Programme vorgesehen hat. Sie laufen dann am besten ab, wenn sie möglichst wenig gestört werden. Palliativbetreuung und Sterbebegleitung, wie Borasio sie versteht, sind deshalb viel mehr als medizinische Symptomkontrolle. Vor allem leben sie von der Kommunikation, dem Gespräch zwischen allen Beteiligten, das die medizinische, psychosoziale und spirituelle Betreuung erst möglich macht. Sachlich informierend und argumentierend, setzt sich Borasio aber auch mit dem schwierigen Thema «Sterbehilfe» und mit Mythos und Realität der Palliativ- und Hospizarbeit auseinander. Ungeschminkt benennt er zudem die schlimmsten Fehler am Lebensende und sagt, wie man sich am besten davor schützt – einschließlich konkreter Hinweise zu Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung. Aus der Sicht des Arztes, der sich auch für die Seelennöte der Menschen zuständig weiß, leistet dieses Buch dringend notwendige Aufklärung über ein Lebensthema, das wir zu unserem eigenen Schaden mit zahlreichen Tabus belegen.

In ihrem zehnten Fall werden die LKA-Ermittler Sandra Mohr und Sascha Bergmann ins Murtal gerufen, um den tödlichen Treppensturz eines Bassisten zu klären. Ist Luigi bei einem bedauerlichen Unfall ums Leben gekommen? War es Mord oder Totschlag? Die junge Sängerin, in deren Band er spielte, gerät im Fokus der Medien unter Tatverdacht und wird schließlich vermisst. Hat Jessica Wind ihren Freund im Streit getötet und ist nach dem »Volx Open Air« in Spielberg untergetaucht? Oder wurde sie Opfer eines Verbrechens? Neider und Feinde gibt es genug. Und einen besessenen Fan, der sie stalkt.

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